Nachhaltige Verpackungen sind längst kein Zukunftsziel mehr – sie sind eine regulatorische und operative Notwendigkeit. In ganz Europa legt die Packaging and Packaging Waste Regulation 2025/40 (PPWR) klare Anforderungen fest, wie Verpackungen gestaltet, produziert und verwaltet werden müssen, um die Umweltbelastung zu reduzieren und die Recyclingfähigkeit zu erhöhen.
Für Markeninhaber ergibt sich daraus eine doppelte Herausforderung: Verpackungen zu innovieren, die Nachhaltigkeitsziele erfüllen, und gleichzeitig Geschwindigkeit, Genauigkeit und regulatorische Compliance über zunehmend komplexe Portfolios hinweg sicherzustellen.
Bei Hybrid Brandz sind unsere Lösungen Artflow und iC3D darauf ausgelegt, diese Herausforderungen gemeinsam zu adressieren – und moderne Verpackungsentwicklung mit Struktur, Transparenz und Sicherheit zu unterstützen.


Von Anfang an auf Recyclingfähigkeit auslegen
Die PPWD verlangt, dass Verpackungsvolumen und -gewicht minimiert werden und dass Verpackungen so gestaltet sind, dass Wiederverwendung, Verwertung und Recycling möglich sind. Die Erfüllung dieser Anforderungen hängt stark von frühen Designentscheidungen ab – lange bevor artwork finalisiert ist oder Produkte auf den Markt kommen.
Mit iC3D können Markeninhaber bereits früh im Entwicklungsprozess präzise, hochrealistische 3D-Mockups und virtuelle Prototypen erstellen. So können Teams:
- Alternative Materialien und Strukturen bewerten
- Neue, besser recyclingfähige Verpackungsformate visualisieren
- Die Designabsicht ohne wiederholte physische Musterungen validieren
Durch die geringere Abhängigkeit von physischen Prototypen sparen Organisationen nicht nur Zeit und Kosten, sondern reduzieren auch Materialabfälle – und unterstützen damit direkt die Umweltziele der PPWD.
Abfallreduzierung durch virtuelles Prototyping
Physische Mockups und Änderungen in späten Phasen sind eine wesentliche Quelle für Verpackungsabfälle. Virtuelles Prototyping mit iC3D ermöglicht schnellere Iterationen, klarere Entscheidungen und weniger Fehler in nachgelagerten Prozessen.
Verpackungsteams können Marketing-, Design- und technische Stakeholder anhand einer gemeinsamen, realistischen 3D-Ansicht ausrichten – und so Freigaben beschleunigen, während sie die in der EU-Verpackungsgesetzgebung verankerten Prinzipien der Kreislaufwirtschaft unterstützen.
Laufende artwork- und regulatorische Compliance sicherstellen
Recyclingfähige Verpackungen zu gestalten ist nur ein Teil der Gleichung. Die PPWD wird durch nationale Vorschriften, Kennzeichnungsanforderungen und Systeme der erweiterten Herstellerverantwortung unterstützt, die je nach Markt variieren und sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln.
Artflow bietet eine zentrale, kontrollierte Umgebung für artwork-Management und Compliance-Governance und unterstützt Markeninhaber dabei:
- Eine Single Source of Truth für Verpackungs-artwork zu pflegen
- Freigabe-Workflows und Compliance-Checkpoints durchzusetzen
- Konsistenz über SKUs, Märkte und Revisionen hinweg sicherzustellen
- Nacharbeit, Verzögerungen und nicht konforme Verpackungen zu reduzieren
Indem Compliance in die täglichen Workflows eingebettet wird, trägt Artflow dazu bei, dass nachhaltigkeitsgetriebene Designänderungen korrekt umgesetzt und in großem Maßstab konsistent ausgeführt werden.
Ein vernetzter Ansatz für nachhaltige Verpackungen
Gemeinsam ermöglichen Artflow und iC3D ein vernetztes Verpackungs-Ökosystem – in dem recyclingfähiges Design, virtuelle Validierung und konforme Umsetzung nahtlos zusammenwirken.
Dieser integrierte Ansatz unterstützt Markeninhaber dabei:
- Nachhaltigkeitsziele mit regulatorischen Anforderungen in Einklang zu bringen
- Verpackungsabfälle und Entwicklungszyklen zu reduzieren
- Die Zusammenarbeit zwischen Marken-, Verpackungs- und Regulatory-Teams zu verbessern
- Sich auf zunehmende Prüfungen und künftige EU-Verpackungsvorschriften vorzubereiten

