Mit Fujifilm auf der Bühne: Ein Verpackungs-Workflow, der sie alle beherrscht

Demokratisierung des Farbmanagements: Die Vision von Hybrid Software für den digitalen und konventionellen Druck Auf der LabelExpo Barcelona erläuterte Christopher Graf, Managing Director & VP Color bei Hybrid Software, wie…

Demokratisierung des Farbmanagements: Die Vision von Hybrid Software für den digitalen und konventionellen Druck

Auf der LabelExpo Barcelona erläuterte Christopher Graf, Managing Director & VP Color bei Hybrid Software, wie das Unternehmen das Farbmanagement von einer reinen Expertendomäne in ein zugängliches Werkzeug für das gesamte Produktionsteam verwandelt – und damit eine der dringendsten Herausforderungen der Verpackungsindustrie löst.

Abbau von Barrieren in einer sich verändernden Branche

Die Verpackungsindustrie steht vor einer entscheidenden Herausforderung: Die Farbexperten, die traditionell komplexe Druckworkflows verwaltet haben, werden immer seltener. Diese hochspezialisierten Fachkräfte, die oft hinter verschlossenen Türen in sorgfältig kontrollierten Umgebungen arbeiten, verfügen über ein Wissen, das schwer zu ersetzen ist.

Hybrid Software hat diese Herausforderung erkannt und einen grundlegend anderen Ansatz entwickelt.

“Wir haben über ein Modell nachgedacht, wie wir das Farbmanagement für unsere Kunden demokratisieren können”, erklärte Christopher Graf. “Das Ergebnis ist ein System, das zwar anfänglich eine fachmännische Einrichtung erfordert, aber von Vertriebsteams, Kundendienstmitarbeitern und technischem Personal bedient werden kann – nicht nur von Farbspezialisten.”

Überbrückung digitaler und konventioneller Workflows

Die heutigen Verpackungshersteller stehen vor einer weiteren Komplexität: der gleichzeitigen Verwaltung von digitalen und konventionellen Druckprozessen. Während Unternehmen auf den Digitaldruck umsteigen oder hybride Workflows betreiben, stoßen sie auf eine fragmentierte Landschaft, in der verschiedene Druckmaschinen ihre eigenen isolierten Ökosysteme schaffen.

“Jede Digitaldruckmaschine hat ihre eigene kleine Welt, und das ist eine große Herausforderung für unsere Kunden”, bemerkte Graf. Die grundlegende Frage ist: Welcher Auftrag sollte auf welcher Druckmaschine laufen?

Die Lösung von Hybrid Software geht dies direkt an und ermöglicht es den Herstellern, mit einem einzigen Klick den wirtschaftlichsten, farbgenauesten und geeignetsten Produktionsprozess für jeden einzelnen Auftrag vorherzusagen. Diese Flexibilität ermöglicht es Unternehmen, frei zwischen Digital- und konventionellem Druck zu wählen, basierend auf den individuellen Anforderungen jedes Auftrags – sei es Substrattyp, Tintensystem oder andere Produktionsvariablen.

Mark Stephenson, Business Development Manager bei FUJIFILM, und Christopher Graf, Managing Director & VP Color bei Hybrid Software, diskutieren den Farbworkflow von Hybrid auf der Labelexpo Europe 2025

Entwickelt für die reale Produktion

Die Partnerschaft von Hybrid Software mit Druckmaschinenherstellern wie Fujifilm demonstriert das Engagement für praktische Lösungen. Das Unternehmen entwickelte Treiber für die Fujifilm Jet Press FP790 und arbeitet direkt mit gemeinsamen Kunden zusammen, die diese Druckmaschinen in Produktionsumgebungen betreiben.

Hybrid Software konzentriert sich auf die wesentliche Aufgabe der Dateivorbereitung – und stellt sicher, dass die Dateien korrekt für ihren vorgesehenen Druckprozess konfiguriert sind, egal ob digital oder konventionell. Diese Aufmerksamkeit für die Produktionsebene und nicht für theoretische Fähigkeiten spiegelt das tiefe Verständnis von Hybrid Software für Etiketten- und Verpackungs-Workflows wider.

Hybrid Software bietet die umfassendere Workflow-Intelligenz für die FUJIFILM Jet Press FP790, Digitaldruckmaschine für flexible Verpackungen, die Kunden hilft zu bestimmen, wann die FP790 im Vergleich zu anderen Druckverfahren eingesetzt werden soll, und sicherstellt, dass die Dateien unabhängig vom gewählten Verfahren korrekt vorbereitet werden. Dies gibt FP790-Besitzern die Flexibilität, ihre Produktion über ihr gesamtes Geräteportfolio hinweg zu optimieren, nicht nur über die Digitaldruckmaschine. Erfahren Sie hier mehr

Das gesamte Team befähigen

Im Kern stellt der Ansatz von Hybrid Software eine Verschiebung der Funktionsweise von Farbmanagement und Produktionsplanung in modernen Verpackungs-Workflows dar. Indem Hybrid Software ein anspruchsvolles Farbmanagement über den traditionellen Expertenpool hinaus zugänglich macht, nahtlose Übergänge zwischen Digital- und konventionellem Druck ermöglicht und eine beispiellose Transparenz hinsichtlich der erwarteten Ergebnisse bietet, hilft Hybrid Software Verpackungsherstellern, sich in der Komplexität der heutigen Multi-Prozess-Produktionsumgebungen zurechtzufinden. Diese Demokratisierung erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette, wobei die angepassten Schnittstellen von CLOUDFLOW Pagebuilder sicherstellen, dass jeder – vom Kundendienst/Vertrieb bis hin zu den Maschinenbedienern – mit diesen leistungsstarken Tools auf eine Weise interagieren kann, die auf seine spezifischen Bedürfnisse und Fachkenntnisse zugeschnitten ist.

Das Ergebnis ist eine Software, die im Hintergrund arbeitet – Prozesse automatisiert, Workflows steuert und Probleme so effektiv löst, dass sie, wenn sie richtig funktioniert, unsichtbar wird. Und genau so, sollte es laut Graf auch sein.